Nein, noch nicht
Und das ist ja oft die Kritik an EEGs, da sie ohne Verhaltensänderung der Mitglieder, nix wirklich beitragen.
Nur, wenn du ihn in diesem Augenblick produzierst, ja, das trifft aber auf den Zero (teilweise) nicht zu.
Nein, noch nicht
Und das ist ja oft die Kritik an EEGs, da sie ohne Verhaltensänderung der Mitglieder, nix wirklich beitragen.
Nur, wenn du ihn in diesem Augenblick produzierst, ja, das trifft aber auf den Zero (teilweise) nicht zu.
die EG tritt als 1 Großes Ganzes auf - ein anderes Mitglied produziert gerade in der Nacht, sonst kannst du auch nicht Zero beziehen. Du verzichtest auf deine Bezahlung von Nachmittag - die bekommt das Mitglied für die Produktion in der Nacht - es ist reine Rumtauscherei
Der Strom den wir konsumieren ist sowieso immer der Gleiche (auch Atomstrom etc) → durch die andere Abrechnung ist er garantiert Grün - nicht nur „zertifiziert“
Ja, ist alles klar, es fördert nur mMn netzfeindliches (gibt’s das Wort!?!?) Verhalten.
Zu Mittag pulvere ich meine 100kWh rein (teilweise in die BEG) und abends zieht mein Zero um 2c volle Tüte, aber ich bin da wohl der Einzige, der hier ein Problem sieht.
Wenn Du netzdienlich handeln willst, dann lade zur Mittagszeit bei Spitzenproduktion auf bzw. steuere Deine großen Verbraucher entsprechend @sir0x ![]()
Mache ich zum Beispiel so mit dem Akku und der BWWP.
Das wäre gleichzeitig auch gut für die Energiegemeinschaft, da dann jeder anteilig mehr „reinbekommt“
Indirekt jetzt gegen die Zero-Abrechnung zu bashen passt meiner Meinung nach nicht ganz in das Verhalten das Du versuchst mit Deinem Beispiel zu kreieren.
Ich verstehe auch nicht ganz, warum Du das dauernd kritisierst, dass es Zero gib - sorry.
Ich verhalte mich netzdienlich mit meiner PV, Speicher, WP und zwei BEVs.
Ich bashe auch nicht gegen den Zero an sich, sondern gebe zu bedenken, dass dieser entgegen des wohl ursprünglichen Gedanken verwendet werden kann.
Aber da ihr grossteils wohl alle von „gratis PV-Strom in der Nacht“ profitiert, verstehe ich natürlich eure Ansicht, nur das ist nicht die Meine.
Ich behaupte mal, Netzdienlichkeit war nie das Ziel von Zeros. Ich bin der BEG beigetreten, damit ich der Wiener Oma, die es nicht so dicke hat, meinen PV Strom schenken kann. Zeros am eigenen Standort sind glaube ich erst später möglich geworden und sind nichts mehr als ein kleines (!) Zuckerl für Produzenten.
Bei Zeros am eigenen Standort muss man bedenken, dass der Zero Strom in der Nacht nicht nur 2 Cent kostet, sondern zZ 10,74 (=13,14-2,4, weil man sich eigentlich nur die USt spart) zzgl. Netzgebühren. Man darf ja nicht vergessen, dass diese zuvor eingespeiste Menge einem nicht vergütet wird.
Es ist dann auch nicht klar, wie viel in der Nacht von der BEG kommen wird.
Unterm Strich sehe ich für einen Zero Standort mit PV keine Anreize, den Verbrauch extra in die Nacht zu verschieben. Direktverbrauch aus der PV ist immer billiger. Und wenn man mal seinen Tesla in der Nacht laden MUSS, dann macht man das unabhängig davon, ob man Zero am gleichen Standort angemeldet hat oder nicht.
Stimmt beim eigenen bedingt (da wenn ich den PV Strom direkt nutze auch keine Vergütung bekomme), bei einem „fremden“ stimmts gar nicht. Die Netzgebühren sind natürlich zzgl.
Es geht zb. um den wohl nicht unwahrscheinlen Fall des BEV Besitzers, der tagsüber nicht zu Hause ist, und dann, da Zero, in der Nacht lädt. Du, kannst jetzt natürlich sagen, dass derjenige sowieso lädt, das kann stimmen, muss aber nicht.
Wie gesagt, ich verstehe es, aber es passt für den Zero einfach nicht zu meiner Einstellung.
Korrigiere Tesla mit BEV, Danke
Bei einem Zero an einem fremden Standort kann es ja auch ohne BEV zu einem nicht netzdienlichen Verhalten kommen - einfach weil Menschen in Österreich es nicht gewohnt sind, in dieser Dimension zu denken. Da kann das Konzept von Zeros aber nichts dafür, die „Schuld“ liegt dann ja eher bei fixen Netzgebühren ![]()
Um ein bisschen Einblick zu geben:
Wir hatten ja zuerst den Zero wirklich real auf der Viertelstunde. Da gab es das Problem dass einerseits weniger über Zero geschenkt worden ist weil sich nicht immer gut die Produktion und der Verbrauch treffen. Und deshalb gab es einen Anreiz dass sich der Zero Produzent und der Zero Verbraucher auf einander abstimmen und nicht auf die Gemeinschaft. Sowas führt möglicherweise sogar soweit dass generell weniger über die Gemeinschaft läuft.
Was wir aber wollten ist nicht dass sich einzelne Zero Produzenten auf einzelne Zero Verbraucher auf einander abstimmen sondern dass sich jeder auf die ganze Gemeinschaft einstellt. Produzieren wenn verbraucht wird und verbrauchen wen Produziert wird. Egal ob es der beschenkte Verbraucher ist oder der schenkende Produzent. Alles in einem 24 Stunden Zeitraum damit es noch mit der Realität zusammenhält und von Batteriespeichern gepuffert werden könnte.
Damit wäre es zumindest Gemeinschaftsdienlich. Ob es dann auch Netzdienlich ist hängt davon ab wie ähnlich die zusammensetzen der Gemeinschaft im Vergleich zum ganzen Netz ist. Wenn man beginnt sich auch auf die regionalen Gemeinschaften einzustellen, dann kommen wir schon in diese Richtung denke ich.
Kenn jemand von euch Daten zur Netzdienlichkeit? Wann ist es gut einzuspeisen und wann gut zu beziehen? Österreich oder aufgeschlüsselt auf Regionen, Umspannwerke oder sogar Tarfos? Am besten in realtime. ![]()
Das wäre sehr interessant, aber ich fürchte, dass es im Moment nicht mehr gibt, als den Börsenpreis, von dem man bedingt (Frage des Standortes) etwas ableiten kann. Netztechnisch steht das ganze bei uns wohl noch in den Kinderschuhen.
Wenn etwas zu kritisieren ist @sir0x, dann ist es aus meiner Sicht v.a. die verfehlte (bzw. nichtvorhandene) Planung seitens der Politik.
Zuerst auf Teufel komm raus den PV-Ausbau fördern um dann draufzukommen, dass es am Netz und dezentralen Speichermöglichkeiten hapert, kann man eigentlich nicht erfinden.
Das hat vermutlich jeder von uns, der sich ein bissel mit diesem Thema beschäftigt, als erstes Problem identifiziert. Und es ist ja auch nix Neues, dass es noch immer keine vernünftigen Leitungen gibt um zB. den im Osten produzierten Wind- und PV-Strom in den Westen zu den Pumpspeicherkraftwerken zu bekommen.
Hinzu kommen noch die „Verhinderer“, die sich gegen vernünftige und gut geplante Alternativen stellen und anscheinend immer noch glauben „der Strom kommt aus der Steckdose“. Da müsste man jedem, der sich gegen erneuerbare Energien stellt, eigentlich ein „Mini-Atomkraftwerk“ in den Garten stellen. Sorry für die Emotionalität, aber ich bin mit „Tschernobyl“ als 11 jähriges Kind aufgewachsen und bin absolut gegen diesen Wahnsinn, der mit der notwendigen Lagerung des Mülls und den Rückbau alter Kraftwerke nie zu Ende gedacht wurde, von der Gefährlichkeit im Fall eines Unfalls mal ganz abgesehen. Profiteur sind bei dieser Art Energiegewinnung nur die Stromkonzerne, die nachgelagerten Kosten werden auf die Allgemeinheit abgewälzt.
die Politik und Netzbetreiber haben gezielt denn Ausbau der PV im privaten Bereich gewollt, nun ist aber der PV Betreiber der Böse, denn der Netzausbau wurde vernachlässigt, wären alle auf E-Autos umgestiegen wäre Diese die Bösen, kurz gesagt die Netzbetreiber müssten normalerweise die Netzgebühren als Rücklagen haben , und nicht Prämien in extremer Höhe an Lobbyisten, Vorstände, … usw. Geld verschwenden, in Deutschland wird schon von einer PV Steuer gesprochen, unsere Politiker holen eh alles von Deutschland zu Uns, also normalerweise müssten alle PV Betreiber zusammen halten und nichts mehr einspeisen, denn die Netzbetreiber leben sehr gut von unseren Strom, haben nicht die Verantwortung der PV Anlage, bauen dadurch weniger Kraftwerke,… unterm Strich wird halt nun einfach die Netzgebühr angehoben, nur weil die Herrschaften nicht wirtschaften können und der kleine Bürger der nun eine PV Anlage gemacht hat zahlt trotz PV Anlage weiter eine relative höhe Zahl ,… sobald sie für Überschuss eine zusätzliche Steuer einführen, pfeife ich echt auf die Einspeisung, wenn ich schon nix habe sollen erst Diese nix haben
Definitiv nicht!
Wenn jemand mit der PV nur zur Hauptzeit einspeist, dann wird auch nicht die volle Strommenge abgenommen. Damit lassen sich dann durch eine netzdienliche Einspeisung deutlich mehr kWh in der Energiegemeinschaft absetzen und somit auch mehr kWh verschenken.
Weiters bekommst du für jede kWh in der Energiegemeinschaft abgenommen wird einen potentiell besseren Preis auch wenn du nicht verschenkst.
Das Hauptproblem ist aber, dass Speicher um 10:00 voll sind und nur für den Eigenverbrauch genutzt werden. Viele können nicht mal ins Netz zurückeinspeisen, selbst wenn der Strom von der eigenen Anlage stammt.
DA muss man ansetzen und DA sollten wir uns gegenseitig helfen, wie man die 5 häufigsten Wechselrichter mit ihren Energiemanagementsystemen endlich auf den Stand der Technik bringt. ![]()
Bei meiner Überlegung gings nicht ums Einspeisen oder wann/wie der Speicher benutzt wird, sondern dass ausnutzen des Zeros und das Netz dadurch unnötig stark belasten.
Bzgl. Einspeisen und Speicher, mach ich alles so, mein Speicher wird mittags geladen (sofern nicht die BEVs vorzug haben), und in der Nacht ins Netz entladen.
Wenn du dein Auto nicht unter Tags von deiner PV ladest bestrafst dich doch eh selber mit Zero 2ct + Netzbebühren.
Es geht ja auch darum, dass man ein „Zero-Empfänger“ in der BEG ist und man tagsüber nicht laden kann (nicht jeder ist zu Hause, wenn die Sonne scheint)
Also ganz ehrlich, warum reitest Du so auf diesem Thema herum? In der Energiegemeinschaft gibt es diese Verrechnungstechnik, den Mitgliedern gefällt es. Wenn es Dich stört, können wir auch nix machen ![]()
Es zwingt Dich ja ohnehin niemand, dass Du Deinen Strom an einen Zero verschenkst.
Ich hab schon drei Posts vorher aufgehört, und kann nix dafür, wenn ihr es immer aufwärmt.
Und wenn du die letzten Tage mitverfolgt hättest, dann würdest du auch merkern, dass der Zero in Zukunft auch geschwünschtes Verhalten (Speicher bauen) behindert.
Das sagen ja Mitglieder hier, dass sie keinen Speicher bauen, weil sie sich selbst als Zero melden, also tu nicht so, als würden sich alle dienlich verhalten, sonst würdens einen Speicher bauen und in der Nacht einspeisen.
Nur weil etwas den Mitgliedern gefällt, heißts nicht, dass es sinnvoll ist.
Vl. sprechts es einfach aus, dass ihr hier seids, weil es 9c gibt, und soviel bekommst (ohne Altvertrag) nirgends, und da passt dann der Zero auch rein.
Der Zero am eigenen Produktionsstandort wirkt sich ja marginal aus, da ohnehin niemand absichtlich das Risiko eingeht in der Nacht hohe Strombezüge zu haben wenn ich zu dem Zeitpunkt ja noch gar nicht weiß, was ich überhaupt in die Energiegemeinschaft eingespeist habe an diesem Tag und mir über Zero „zurückholen“ könnte.
Also meiner Meinung nach eine Diskussion über „die Unsterblichkeit der Maikäfer“