Hallo zusammen,
dieses Forums-Thema soll einen Austausch von Interessierten und Mitgliedern rund um die seit 01.12.2025 aktive, regionale EEG am UW Schwarzenbach ermöglichen. Soweit (mir) bekannt, versorgt das UW Schwarzenbach das Paltental östlich von Rottenmann über Trieben, Gaishorn bis Treglwang und “auf den Tauern hinauf” über Hohentauern, St. Johann am Tauern bis nach Möderbrugg.
Mit Stand vom 01.03.2026 hat unsere regionale EEG am UW Schwarzenbach folgende Zählpunktgröße (+3 ZP seit 21.02.2026):
…wobei seit Anfang Februar unter den beiden Einspeisenden nun auch 1 Wasserkraftwerk vertreten ist.
Ich freue mich auf den Austausch hier
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Liebe bestehende EG Austria-Mitglieder in der regionalen EEG UW Schwarzenbach
„Wir speisen ein!“
Sobald Einspeisende das melden…
…wissen Verbraucher, dass „jetzt“ Strom in die regionale EEG hinein fließt…
…und können ihre großen E-Gerät-Verbraucher starten, um maximal Netzkosten zu sparen!
→ Damit dieses Wissen für alle in unserer EEG zugänglich wird, habe ich uns dafür eine WhatsApp-Gruppe eingerichtet:
Dort können Einspeisende untertags kurz melden, wenn das (regionale) Einspeisen bei ihnen beginnt.
Und Verbrauchende lesen das und können Strom unmittelbar und somit netzkosten-geld-sparend verbrauchen
Wer in diese WhatsApp-Gruppe kommen mag, bitte mir dies einfach (mit Nachweis der aktiven Mitgliedschaft) hier im Forum als persönliche Nachricht senden Teilnahme und Einspeise-Meldungen sind natürlich völlig freiwillig. Bitte dort nur Einspeise-Meldungen posten!
Hallo @tze42 und @EEG_Oesterreich ,
seit 1. März 2026 ist unsere regionale EEG RID-56 ja im “Fix24-Tarif”, weil wir einen permanenten Wasserkrafteinspeiser mit im regionalen Boot haben.
”Logisch” betrachtet müssten sich wegen des nun deutlich besseren Stromangebots rund um die Uhr für Verbrauchszählpunkte unserer EEG damit die Teilnahmefaktoren …
Verbraucher: BEG (dzt. 80 %) und EEG (dzt. 20 %)
PV-Prosumer: BEG (dzt. 95 %) und EEG (dzt. 5 %)
… doch deutlich zugunsten der netzgebührensparenden EEG verschieben, oder nicht? Leider tut sich da noch nichts und mich erreichen schon wiederholt Anfragen einzelner Verbraucher, wieso sich da nichts ändert.
Stimmt das Stromangebot vs. Verbrauch immer noch zu wenig zusammen? Könnt ihr uns bitte einen Einblick in die aktuelle Lage geben und Info zum geplanten TNF-Status? Vielen Dank!
wir arbeiten gerade an einer verbesserten Prognosemöglichkeit, aber weil das noch etwas dauern kann, habe ich jetzt die EEG Steiermark RID-56 beim Teilnahmefaktor wie folgt angepasst:
Verbraucher: BEG (10 %) und EEG (90 %)
PV-Prosumer: BEG (10 %) und EEG (90 %)
Vom Wasserkraftwerk werden erst mal 30% in der EEG eingespeist.
seit du, @tze42 , den Teilnahmefaktor (TNF) des einspeisenden Wasserkraftwerks in unsere EEG am 07.03.2026 auf 30 % geschaltet hast, haben alle Verbraucher eine 100%-Abdeckung durch regionalen EEG-Strom :
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Gewerbebetrieb mit Stromspitzen (TNF 100%, also reines EEG-Mitglied) - 02.03. bis 08.03.2026:
An sonnenstarken Tagen wie den 7.3. und 8.3., wo alle Paltentaler EEG-RID-56-PV-Anlagen maximalen Sonnenstrom einspeisen, speisen über Mittag offenbar ALLE PV-Anlagen in Summe anteilig so viel in die EEG ein wie das EINE Wasserkraftwerk alleine (blaue und gelbe Balken jeweils ca 50 % Einspeiseanteil ca. um 12 Uhr)
Fazit:
Sogar wenn da noch große Verbraucher dazukommen, ist noch reichlich Strom in unserer EEG vorhanden
Wenn’s dunkel ist, deckt das Wasserkraftwerk die EEG komplett alleine ab.
Wermutstropfen für PV-Einspeiser (im Moment) in die regionale EEG: Die EEG nimmt im Schnitt nur 12 % bis ca 45 % des PV-Stroms aktuell ab (je nach Verbrauch in der EEG).
Die große Bitte an euch, @tze42 und @EEG_Oesterreich : Bitte dreht den regionalen EEG-Teilahmefaktor bei allen Verbrauchenden mit BEG/EEG-Mitgliedschaft auf 99 % hoch. Denn:
Es ist reichlich regionaler Strom vorhanden, rund um Uhr!
Jedes bisschen EEG-Verbrauch mehr spart den Verbrauchenden Netzgebühren und Steuern!
WKW wird bei TNF reduziert, weil noch nicht genug Verbraucher dabei sind. Gerne kann ich das wieder erhöhen, wenn ihr weiter gewachsen seit.
Verbraucher gehen auf 99% TNF in der EEG
PV-Anlagen werden auf 30% TNF in der EEG reduziert. Hier können wir gerne wieder erhöhen, wenn das WKW nicht ausreicht … aber da ist noch einiges an Potential.
Wäre super, wenn wir die hohen Abdeckung für ein schnelles Wachstum der EEG nutzen können.
Wir sollten aber noch deutlich schneller wachsen, weil wir haben jetzt noch mehr Strom am Wasserkraftwerk (Schmelzwasser?) und ich musste auf 10% zurückregeln.
danke für dein Hintergrundinfo-Update. Und ja, unser Stromkuchen ist aktuell so groß, dass er nicht von allen Bestehenden zusammengejausnet werden kann, dessen sind wir uns bewusst.
Vier Aspekte/Fragen für das weitere Gewinnen von verbrauchenden Mitgliedern stellen sich mir derzeit:
einen konkret interessierten größeren Landwirt und einen mittleren Gewerbebetrieb habe ich vor fast zwei Monaten besucht, aber es scheint deren aktiver Anmeldeschritt noch ausstehend zu sein
(ich frage alle paar Wochen vorsichtig nach, aber trau‘ mich hier nicht mehr zu tun, um nicht das Gegenteil zu erreichen - denn das ist ein häufig auftretendes Phänomen)
du, @tze42 , hast mir gegenüber erwähnt, dass eine von euch direkt angesprochene Gemeinde selbst als großer Verbraucher zur EEG hinzukommen wird. Wie ist da der Stand der Dinge?
mit persönlichen Hausbesuchen, um weitere Haushalte ansprechen zu können, stoße ich an meine zeitlichen Grenzen. → Könnt ihr seitens der EG Austria als Verein gemeinsam mit uns vor Ort je eine Informationsveranstaltung in den Gemeinden…
Trieben (Anprechpartner-EG Austria-Mitglied vor Ort: @space2200 ) und
in Gaishorn am See sowie der Ortschaft Treglwang (jeweils Anprechpartner-EG Austria-Mitglied vor Ort: @AlexTheGinger )
… durchführen, um effizienter mehrere Menschen ansprechen zu können?
Könnt ihr mir Plakate, die ich über zumindest über die Gemeinde zwei- bis drei Mal pro Jahr aushängen lassen kann, zugeschneidert auf unsere EEG, zukommen lassen?
zumindest einer der Vizebürgermeister von Gaishorn am See hat mir seine Unterstützung bei der Werbung für unsere EEG zugesichert
Ganz klar ja. Entweder Stefan oder ich stehen dafür gerne zur Verfügung und wir helfen auch bei der Bewerbung. Typischerweise stellen die Gemeinden einen Saal zur Verfügung und helfen bei der Ansprache der Gemeindebürger über deren Kanäle.
Danke vorab dafür! Ich komme auf euch zu, sobald ich das aufgegleist habe und evtl. einen kommunikativen Testballon in Treglwang gestartet haben werde. → Dazu nochmals dir Frage @tze42 , habt ihr zufällig maßgeschneidertes Plakatmaterial (als PDF), das ist für erste Botschaften hinausbringen kann?
Seit 07.05.2026 fällt auf, dass an verschiedenen Tageszeiten, gehäuft an jenen, an denen unser Gasthof-Mitglied seine große Küche anwirft, der Stromkuchen der EEG nicht mehr ganz ausreicht, um alle Energie-Naschkatzen komplett abzudecken. Der Trend setzte sich an den bis jetzt einsehbaren Folgetagen in gleicher Weise fort.
Darf ich euch, @tze42 oder @EEG_Oesterreich bitten, eventuell das Wasserkraftwerk und/oder uns PV-Einspeisende mit dem TNF so hochzudrehen, dass wir die Spitzen zu Mittag und am frühen Abend wieder auf 100 % Versorgungsgrad für alle Verbraucher hochbekommen können? …denn das ist eines der Hauptargumente beim Anwerben neuer Mitglieder und zur Begründung des Fix24-Tarifs
Ich verstehe den Wunsch 100% aus der EEG beziehen zu wollen, aber jede Spitze können wir nicht abdecken, weil damit deutlich mehr Wasserkraft für die Energiegemeinschaft verloren geht.
Wenn aber Spitzenbedarfe in der Mittagszeit sind, dann werden diese ohnehin über den PV-Strom gedeckt.
Es macht außerdem Sinn darüber nachzudenken, dass man Spitzen zunehmend über Batterien abfängt, weil voraussichtlich ab 1.1.2027 eine Leistungsmessung kommt, wo dann die Stromspitzen zunehmend die Netzgebühren bestimmen.
Ich verstehe den Wunsch 100% aus der EEG beziehen zu wollen, aber jede Spitze können wir nicht abdecken, weil damit deutlich mehr Wasserkraft für die Energiegemeinschaft verloren geht.
Alles, klar, ist nachvollziehbar.
Wenn aber Spitzenbedarfe in der Mittagszeit sind, dann werden diese ohnehin über den PV-Strom gedeckt.
Ja, in unserer EEG haben wir derzeit die Verbrauchsspitzen (glücklicherweise zu Mittag) zwischen 11 und 14 Uhr und am frühen Abend ab 18 Uhr bis 20 Uhr. Und hier passt das PV-Angebot in der Regel sehr gut zur Spitzenabdeckung:
Wie man an diesem 15-Min-Einspeisediagramm gut sehen kann, wird gegen 12:00 Uhr und ab 17:30 Uhr 100 % des PV-Stroms in der EEG verbraucht. Da es leider zu Mittag Wolken gab, konnte die Verbrauchsspitze (siehe EEG Steiermark RID-56 - UW Schwarzenbach (E380003-UM2) - STMK - #18 von AlexTheGinger ) trotz vereinter Wasser- und PV-Kräfte nicht ganz abgedeckt werden. → Was ein blöder Zufall an dem Tag war und mir wohl deshalb bei der Auswertung ins Auge gestochen ist.
Es macht außerdem Sinn darüber nachzudenken, dass man Spitzen zunehmend über Batterien abfängt, weil voraussichtlich ab 1.1.2027 eine Leistungsmessung kommt, wo dann die Stromspitzen zunehmend die Netzgebühren bestimmen.
Das klingt nach einem weiteren, für die meisten, technisch weniger versierten Hausdach-PV-Einspeisenden wohl nach einem bald spannenden Zukunftsthema. Und wenn man es nicht mit einer Batterie abfangen kann, dann eben mit dem eigenen Geschirrspüler/E-Auto/Waschmaschine… (aber das ist noch eine andere Geschichte).
P.S.: Und danke fürs geringfügige Erhöhen der regionalen Teilnahmefaktoren für die PV-Einspeisenden. Damit sollten die Mittags-Verbrauchsspitzen definitiv auch bei schlechterem Wetter besser abgedeckt werden können.
Aktueller Stand meines Wissens nach betreffend Strommix:
seit 12.06.2026 speist nun ein zweites, kleines Überschuss-Wasserktraftwerk in unsere EG Paltental-Tauern ein
neben einer Reihe von privaten Haushalten in Treglwang, Gaishorn und Trieben haben sich in Summe auch zwei kleine, stromhungrige Unternehmen und ein ebenso stromhungriger Landwirt unserer EEG angeschlossen - willkommen!
Der Abdeckungsgrad in unserer EEG ist meist recht stabil bei knapp oder ganz 100 %. An Spitzen-Verbrauchszeiten wie hier am 30. und 31. Mai 2026 kann es passieren, dass 100 % nur mit vereinten Kräften von Sonne und Wind erreicht werden können - also zwischendurch der regionale Stromkuchen in manchen Stunden nicht ausreicht. → Mit Mitte Juni kam ein weiteres Wasserkraftwerk dazu, wir werden die Entwicklung beobachten. Ziel ist es ja, den Bedarf an Stromkuchen bestmöglich abdecken zu können
An Spitzen-Verbrauchszeiten wie hier am 30. und 31. Mai 2026 kann es passieren, dass … zwischendurch der regionale Stromkuchen in manchen Stunden nicht ausreicht.
Kleine Abwarte-Korrektur für den 30. Mai 2026: Der Verbraucher, der mir die Daten liefert, hat für den 30. Mai schon alle BEG/EEG-Abrechnungsdaten. Aber bei meinen Prosumer-Zählpunkten fehlen sowohl für Bezug als auch Einspeisung noch alle Daten vom 30. Mai 2026. → Eventuell erklärt das den unerwarteten Knick im Abdeckungsgrad.
Gleichzeitig zeigt die „Home“-Übersicht, dass der Mai 2026 schon „fertig“ sein dürfte, weil die Sanduhr fehlt:
@Yvonne@tze42 Bitte euch um Prüfung der Datenbereitstellung in unserem „RID-56-Bereich“ und um das Frontend, weil eigentlich eine Sanduhr in der letzten Grafik angezeigt werden sollte, nicht, dass da wo der Wurm drinnen ist. Vielen Dank!
Die Sanduhr zeigt nur die Situation des einzelnen Mitglieds an und da gibt es mehrere Mitglieder in der RID-56 die im April und Mai noch nicht alle Daten haben. Bei 3 Mitgliedern ist die Datenübermittlung auffällig schlecht und einem davon quasi ein Totalausfall seit 06.04.2026.
Das mit den instabilen Dstenübermittlungen ist sehr bedauerlich zu lesen Wie gross sind die Chancen, ausständige Daten noch zu erhalten?
Kann man hier als Anprechpartner vor Ort irgend etwas machen? Oder ist das vermutlich eh eine Angelegenheit zwischen der EG Austria und der E-Netze Stmk?