Preisgestaltung BEG/EEG 2026

Ich muss hier noch etwas korrigieren. Da der ÖMAG-Preis von Monat zu Monat wechselt (wenn ich im Sommer viel einspeise bekomme ich wenig/kWh und umgekehrt im Winter), der BEG-Preis aber im Jahr 2026 konstant bleibt, fahre ich mit einer Mitgliedschaft auf alle Fälle auch finanziell besser.

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Komm immer ganz auf die eigene Situation an. Wenn man seine Daten mit dem Tarifkalkulator durchrechnet lässt, findet man einen bestgeeigneten Lieferanten. Und ich spare mir oder besser verdiene um 800 € mehr nach dem Wechsel.

Ich habe bewusst einen Tarif mit Einspeisung 10 Cent und dem sehr hohen Bezugspreis 36 Cent. Aber in meiner Situation mit jährlich 8000 kwh Einspeisung und 200 kwh Verbrauch ( 2024, noch ohne EEG ) war das der beste Tarif. Da tut mir die Senkung des EEG Tarifs 2026 natürlich weh. Aber ich setze auf die Nachteinspeisung.

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Respekt, dass du dennoch dabei bist :innocent:

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Sicher fallen die für eine und dieselbe kWh an!

Als Prosumer bezieht man Strom aus der EG und speist auch ein. Die 1,2 ct/kWh kassieren sie also einmal beim Einspeisen pro kWh und nochmal beim Bezug pro kWh. Im übrigen werden bei jedem über die EG verteiltem/abgerechnetem kWh die 1,2 ct zweimal kassiert, einmal beim Einspeiser und einmal beim Verbraucher. Für die Vereinskassa ist es komplett egal ob sie 2,4 ct/kWh von einer Person dafür kassieren oder von zwei Personen zu je 1,2 ct/kWh.

Ist man nur Einspeiser ohne Verbraucherzählpunkt, dann fällt noch der Einspeiseabschlag von 2 ct/kWh an.

Die Differenz zwischen dem was ein Einspeiser bekommt und dem was ein Verbraucher dafür zahlt löst sich ja nicht in Luft auf…

Am Ende zahlt immer der Verbraucher, ein Volleinspeiser ist gewillt um 5,75 ct/kWh einzuspeisen, für die gleiche kWh zur gleichen Zeit zahlst du als Verbraucher jedoch 11,94 ct/kWh an die EG. (Das wäre das Worst-Case für die Mitglieder und zeitgleich das Best-Case für den Verein :sweat_smile: )

Und wenn man schon beim Thema Umsatzsteuer sind auch hier ließe sich die USt-Belastung reduzieren. Man müsste einfach nur ehrliche Preise kommunizieren (z.B. Einspeisetarif 7,95 ct/kWh und Verbrauchstarif 11,94 ct/kWh brutto), anstatt groß PR mit “Einspeise und Bezugspreis ist derselbe!” zu machen aber dann im kleingedruckten mit Servicegebühren und Mitgliedsbeiträgen zu arbeiten.

Hi, ich bin nur normales Mitglied, aber ein paar Punkte sind mMn unscharf

  • Brutto/Netto ist kein PR-Gag: Das ist auf Homepage und in den Tarifblättern transparent aufgeschlüsselt und auch nicht im “kleingedruckten” versteckt. Beispiel 2026 (Homepage):
    Einspeisung: 8,95 – 1,00 – 0,20 = 7,75 ct/kWh
    Bezug: 8,95 + 1,00 + 1,99 = **11,94 ct/kWh
    **

  • „Differenz = Vereinskassa“: Das ist mMn eine Unterstellung – aus den Preisbestandteilen folgt nicht automatisch „Gewinn“, da können auch Abwicklung/Dienstleister/Kosten dahinterstehen.

  • USt-Argument: Bitte vorsichtig mit Schlussfolgerungen wie „USt reduzieren durch andere Kommunikation“. Umsatzsteuer hängt an steuerlichen Regeln, nicht an PR.

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Offensichtlich nicht klar genug ausgedrückt:

  1. 8,95 Bezugspreis = Einspeisepreis +/- Servicegebühr is ein umsatzsteuerschädlicher PR Gag, ggü. der von mir genannten Tarifstruktur. Wieso und wie genau kann man bei einem guten Steuerberater erfragen. Sowas gibt’s aus gutem Grund nicht gratis im Web.

  2. Dienstleister werden aus der Vereinskassa bezahlt, von wo denn sonst? Hätte noch keine Rechnung eines externen Dienstleisters bekommen. Offenlegung der Vereinsbilanzen und Bücher wäre jedenfalls vertrauensstiftend. Dienstleister ist den öffentlichen Quellen zu entnehmen eine Erwerbsgenossenschaft mit einer nicht vernachlässigbaren Personenüberschneidung mit dem Vereinsvorstand. :exploding_head:

  3. Siehe 1

Danke. Ohne belastbare Belege sind „PR-Gag/umsatzsteuerschädlich“ für mich Spekulation.
Netto/Brutto und Servicegebühr sind transparent ausgewiesen.
Andeutungen auf persönlicher Ebene sind hier fehl am Platz – dafür gibt’s Vereinskanäle. Ich bin raus.

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Lieber Johan,

soviel ich sehe bist du kein Mitglied im Verein und wenn es dir nicht gefällt, dann findest du sicher woanders eine bessere Energiegemeinschaft.

Wenn eine Energiegemeinschaft nichts für dich ist, dann ist das auch voll OK. Niemand zwingt dich zur Teilnahme.

Du musst aber mit deinen Rechenkünsten nicht versuchen die große Verschwörungstheorie oder die große Abzocke nachweisen zu wollen. :roll_eyes:

2 ct/kWh + USt. gehen an den Dienstleister, um Gehälter zahlen zu können. Bei den meisten Energiegemeinschaften sehe ich inzwischen 3 ct/kWh, aber es gibt auch welche, wo alle gratis arbeiten und dann wird vielleicht auch nur 1 ct/kWh oder 0 ct/kWh zwischen Einspeisevergütung und Bezugspreis liegen. Nachhaltig ist das wahrscheinlich nicht, aber manche sind ja auch nur auf’s schmarozen aus und denen gefällt das wahrscheinlich. :man_shrugging:

Ich kann dir außerdem versichern, dass auch wir mit unserem Steuerberater reden und es viele Überlegungen gibt, wie wir unser System laufend verbessern können. Auch von den Mitgliedern kommen immer wieder tolle Vorschläge und so schauen wir alle darauf, dass sich die Energiewende nach vorne bewegt.

Du kannst dich gerne konstruktiv einbringen und deshalb bitte ich um eine DM mit Klarnamen, damit ich weiß mit wem ich es da überhaupt zu tun habe.

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So übersichtsgraphen der Vereinsbilanzen wären sicher interessant.

Ust. ist Durchlaufposten .. also 2 ct/kWh
Gerechnet mit wieviel tausend kWh pro Monat?
Angenommen 150.000 macht dann schon mal 3.000,- Euro ..

Worauf bezieht sich dieses " .. wahrschienlich nicht nachhaltig .."
Auf die 3 ct. oder 1 bzw. 0 ??

Man sollte (hier) nicht vergessen, per Gesetz ist es Vereinen verboten Gewinn zu machen.
Kann man jetzt sehen wie man möchte, nehmen wir die 3.000,- € von oben, abzüglich Gehalt für Programmierer, Webseitenkosten, Serverkosten .. bleibt genug übrig für den Dienstleister ?!

@mic_at_home kann es sein, dass du auch kein Mitglied bei einer unserer Energiegemeinschaften bist? Warum interessiert dich dann dieses Thema so sehr?

Ja, eine Energiegemeinschaft darf nicht auf Gewinn ausgerichtet sein. Sind sie auch nicht.

Wenn du jemanden kennst, der gut ist und gratis beim Dienstleister arbeiten will, dann kannst du mir gerne eine Direktnachricht schreiben. Sofern das auch arbeitsrechtlich machbar ist, kann man ja mal darüber nachdenken.

Ich denke aber, dass die Diskussion nirgends hinführt, weil Österreicher:innen auch bei 5 ct/kWh in der Regel noch nicht mal den Lieferanten wechseln.

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Du hast ja das Glück, dass es am selben Umspannwerk ein Wasserkraftwerk gibt und ich rede demnächst mit dem Mitglied, ob er auch in die EEG liefern würde

Super, dass es für das UW Schwarzenbach mittlerweile eine EEG gibt! :partying_face:

In den Statistiken sehe ich aber nur PV-Strom - fehlen hier noch Daten, oder nimmt das Wasserkraftwerk doch nicht an der EEG teil?

Am Wasserkraftwerk arbeiten wir noch. Ich hoffe es geht bald auch in die EEG.

Leider gab es lt. Mitglied ein Problem mit dem Netzbetreiber.

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Verbund hat jetzt 9,6 ct/kWh netto ab März angekündigt. Bin gespannt wie die großen da jetzt mitziehen (EVN usw.). Mit dem Entfall des erneuerbaren Förderbeitrags und der Netzkostenersparnis zwischen APR und SEP wird es ganz schön schwierig für EEGs einen attraktiven Preis anbieten zu können.

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Tja, wenn man dann noch Servicegebühren und Mitgliedsbeiträge einrechnet bleibt fast kein Unterschied mehr… Es scheint als sind die BEG´s und EEG´s doch ein, wenn auch kleiner, Dorn im Auge. Andererseits gäbe es Sie nicht, würden die Restversorger-Strompreise ev. unverändert bleiben.

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aber nur für Neukunden im 1. Jahr, dann wieder 12.Xcent/kWh

Spotpreise morgen:

Letzter Sonntag war auch schon ähnlich.

Gutmann bietet jetzt von April bis August jeden Samstag, Sonntag und Feiertag 12-16 Uhr Gratisstrom an.

Bei den Preisen macht es Sinn, den Toaster, den Herd, den Badezimmerstrahler, etc. einzuschalten und auf den Balkon zu stellen…

Die Marktverwerfungen sind inzwischen auf jeden Fall für viele klar zu sehen und würden die Negativpreise nicht mit -500€/MWh gedeckelt sein, würde es noch weiter ausschlagen.

Die Intraday-Preise liegen wohl noch deutlich niedriger. :grimacing:

Für alle die ihre Anlagen nicht einfach mal abdrehen können, z.B. Wind- und Wasserkraft, ist das ziemlich hart.

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Die Kraftwerksbesitzer von Wasser und Wind setzen bereits auf Hybridisierung mittels Batterien - nur das Allheilmittel wird es nicht sein - denn dann steigt der Preis zwar wieder - das tut aber der Wirtschaft insgesamt wieder weh!