[EDIT]
Der Upload auf Google-Drive hat leider wie ich gerade gesehen habe, den unschönen Nebeneffekt, dass sämtliche gesperrten Felder entsperrt werden und damit verändert werden können.
Bitte. macht. das. nicht!
Spielt nur an den hellblau bzw. dunkelblau hinterlegten Feldern herum!!!
[/EDIT]
Hier die beiden Excel-Sheets in meiner Dropbox mit hoffentlich nun funktionierender Freigabe für alle, die den Link haben und gleichzeitig funktionierendem Schutz der Zellen:
Was ich nicht verstehe, wieso ist der Zero Tarif davon nicht unabhängig möglich?
Ist das ein technisch nicht möglich oder ein nicht-gewollt-weil-unfair/ungleich?
Ich bin davon ausgegangen, dass es schon so möglich ist und auch gemacht wird. (Wurde hier im Forum ja auch schon kommuniziert bzw wurden meine Aussagen nicht korrigiert)
Denke mir auch man sollte dem Zero Tarif schon auch die absolute „Vorfahrt“ geben, weil da ja auch für die Betroffenen die größte Ersparnis drinnen ist.
Und ich sage das, obwohl ich keinen Zero Tarif habe.
Ich glaube es ist müßig, jetzt über Austria Zero zu diskutieren.
Es sollte ja bald aussagekräftige Real-World-Daten geben, wo dann Austria-Zero-User dann sagen können, wie effizient die gratis-Versorgung von AZ-Zählpunkten tatsächlich ist.
Ich habe gestern am Abend auch ein Excel-Sheet zusammengeschustert, das die Stromverteilung bei Austria Zero darstellt. Dadurch verstehe ich jetzt auch die möglichen Probleme und auch was @PeterTheOne und @tze42 mit ihren Erklärungen gemrint haben.
Ich werd es heute noch hier posten – aber davor muss ich noch ein bisschen arbeiten.
Bitte um Geduld…
Entweder die ganze Gemeinschaft ist dynamisch oder die ganze ist statisch. Und leider hat die statische Aufteilung auch einig Nachteile, vor allem verteilt sie in der Regel weniger über die BEG weil sich die Verteilung eben nicht dynamisch an die Situation anpasst. Deshalb haben wir uns auch für die dynamische Verteilung entschieden, zumindest bis es keine neuen Verteilungsmethoden gibt.
Genau das passiert aktuell. Im Rahmen des möglichen, da wir keine kWh verteilen können die wir durchs dynamisch Modell gar nicht zum Verteilen bekommen. Aber es ist auch nicht alles so schlimm wie es in theoretischren Überlegungen sein könnte.
Die von uns, die sich damit rechnerisch auseinandersetzen (mich eingeschlossen) können sich vermutlich nicht ganz vorstellen, wie das in der Praxis dann tatsächlich läuft, weil es vermutlich viel komplexer ist als nur die vereinfachte tabellarische Darstellung mit 5 Teilnehmern und wir ja auch noch keine diesbezüglichen Abrechnungen gesehen haben.
Ich denke wenn es dann die angesprochenen Echtdaten gibt wird man da sehr viel klarer sehen, auch auf Abnehmerseite bzw. auf Seite der Zero-Teilnehmer. Bleibt aber sicher trotzdem spannend.
Es geht bei meinen Excel-Sheets nicht darum, die echte Stromabrechnung und Stromverteilung in der BEG mit Dutzenden Teilnehmern nachzubilden. Mein Ziel war es, dass man an einzelnen Parametern herumspielen kann und gleichzeitig sieht, welche Auswirkungen das auf die Stromflüsse innerhalb der BEG hat. Und dafür reichen imho die 5 Produzenten und 5 Konsumenten in meinen Tabellen. (Und wenn man tatsächlich eine größere BEG damit „durchspielen“ will, kann man ja einfach den Überschuss von Produzent Nr.5 bis Nr.99 gesammelt in die Zelle unter „P 5“ eintragen.)
PS: Ich muss mich selbst auch immer wieder selbst daran erinnern, dass es ein recht eindeutiges Zeichen dafür ist, dass man einen fundamentalen Aspekt des Problems nicht verstanden hat, wenn man einen gut gemeinten Rat mit „Why don’t you just…“ einleitet, .
VIelen Dank, Simon, für die kleinen, praktischen Excels - ich wollte mir aus gegebenem Anlass heraus (regionale EEG ist gerade vorm Losstarten) diese prozentualen Berechnungen ebenso veranschaulichen. In unserem Fall hängt ein Wasserkraftwerk mit sehr hohem Jahres-kWh-Einspeisepotenzial in der EEG als Einspeiser drinnen, neben ein paar anderen, typischen kleinen Prosumern mit PV-Anlage am Dach. Im Praktischen heisst das, dass im Schnitt PV-Einspeiser da prozentual dann kaum mehr als 0,6 bis 1,2 % in die regionale EEG einspeisen bzw. “unterbringen” werden können, vor allem nicht, solange es noch wenige Verbraucher gibt. Vor allem wenige, die “täglich zur Sonnenzeit” einen Peakverbrauch pro Viertelstunde haben. Hm. Mal sehen, wie das dann wird - oder ob seitens der EG Austria eine regionale “Übermacht” eines einzigen Produzenten mit dem TNF zugusten kleinen Einspeisenden vermieden wird.
Und weil wir schon dabei sind: Wenn ich Auflösung “Woche” - “Stunde” wähle und “Produktion” downloade, bekomme ich trotzdem stets das “Verbrauch”-CSV-File der betreffenden Woche. Sieht auch nach einem Bug aus, bitte auch hier um Behebung @PeterTheOne , vielen Dank!
EDIT: Workaround - damit man das korrekte CSV bekommt, muss man die Webpage reloaden, alles an Filtern neu einstellen und initial auf “Verbrauch” lassen. → Das Problem scheint nur aufzutreten, wenn man den Tab “Produktion” - “Verbrauch” direkt (ohne refresh) klickt und den Download jeweils nur mit Tab-Wechsel auslöst.
EDIT II: Der Fehler tritt nur dann auf, wenn man zuerst die “Verbrauch”sdaten downloadet und danach direkt auf den Tab “Produktion” wechselt und downloadet. Beim Tab-Wechsel in umgekehrter Reihenfolge kommen die korrekten Daten.
Wenn wir das Wasserkraftwerk in die EEG schalten dann nur für die Grundlast, aber klar wird sich die PV-Einspeisung dadurch reduzieren.
Auf der anderen Seite werden auch die Prosumer mit einem hohen %-Satz aus der regionalen EEG bedient. Die Einsparung auf der Verbrauchsseite heben in der Regel jeden Minderabsatz auf der PV-Seite auf.