Man sollte ja annehmen, dass die E-Control als Regulator hier ein Mandat hat, aber das scheint wohl nicht so zu sein. Der zivilgerichtliche Weg ist aber nur dann möglich, wenn ein Rechtsanwalt ins Risiko geht. Diese Rechtsanwälte findet man in Österreich nicht leicht.
Deshalb bleibt der österreiche Weg … man muss einige Jahre warten, bis auch die letzten das Gesetz erfüllen und Prozesse soweit weiterentwickelt wurden, dass diese resilienter gegenüber Störungen sind.
Ich kann nur sagen, dass aktuell v.a. zwei Gruppen von Netzbetreibern wegen ihrer Software nicht in der Lage ist die Gesetze zu erfüllen. Die einen versuchen es schon seit längerem und die anderen haben noch nicht angefangen.
anscheinend gibt es ja so einige lücken in der Datenaufbereitung bzw. Weiterleitung. Nun dauert die Verzögerung schon länger, als die vermuteten 14 Tage für die Aktualisierung der Daten beim Stromanbieter.
Was mir jedoch noch unklar ist, ist der Sachverhalt dass bevor ich der BEG beigetreten bin, die Daten mitunter Täglich beim Stromanbieter abzulesen waren, jetzt aber selbst 19 Tage nach beginn des neuen Monats die Daten immer noch nicht aktuell sind. Die Daten muss somit Netz
OÖ Weiterleiten, was ja vorher auch problemlos passierte.
Was veränderte sich?
Die Information die ja in der BEG auch Täglich aktualisiert werden vom NetzOÖ weiter zu leiten?
Somit ist eine Ungewissheit da, da meine PV im Oktober 280 kW/h produzierte und 61kW/h in die BEG floss, und der restliche Überschuss vom Stromanbieter vergütet werden soll.
Hier verliert man ja auch ein wenig den Überblick und hofft angesichts der fehlenden Daten, dass auch die Abrechnung korrekt abläuft seitens Stomanbieter.
Die „sanfte“ Nachfrage bei EVN (Netz und Stromvertrieb) hat jetzt mal dazu geführt, dass ich die fehlenden Abrechnungen bis inklusive September bekommen habe. Aber insgesamt haben die dort glaub ich noch jede Menge Probleme, wenn man sich das Smartmeterportal ansieht, obwohl ja witzigerweise in der BEG die Daten großteils aktueller vorhanden sind, nur an deren eigener Darstellung scheitern sie
Also „sanfte“ Nachfrage hat bei nicht zum Ziel geführt, aber nach 2 beanstandeten Einspeiseinformationen (Sep/Okt) und der erneuten Beanstandung der Folgeeinspeiseinformation die wieder falsch war und ca. 5 Emails und 4 Telefonaten, bei denen keiner der Ansprechpartner auch nur gewusst hat von was ich rede habe ich jetzt den 1st level Support geknackt!
Die letzte Dame am Telefon hat gemeint sie macht intern ein Ticket auf und ich habe ihr ansagen dürfen was sie reinschreiben soll, weil sie nur Bahnhof verstanden hat. 2 Tage später ist dann eine Email von einer „Backoffice“ Dame gekommen, die gemeint hat meine Daten wurden korrigiert und voilá im Web stimmt es schon mal. Jetzt bin ich schon auf die neue Einspeiseinformation gespannt!
Zeigt für mich das die Schulungen des 1st Level Support einfach nicht da sind, die konnten mit Begriffen wie EEG, BEG, Energiegemeinschaft, Resteinspeisung (die alle von ihrem Webinterface kommen) einfach nichts anfangen, wussten scheinbar auch nicht wie sie das intern weiter kommunizieren sollen.
Durch die verzögerte Datenübertragung im September hab ich noch nicht mal die Gutschrift von der Ömag. Sonst war sie immer am Monatsende des Folgemonats da.
Salzburg Netz, ist aber dort „normal“, meinem Onkel (Pensionist) haben sie vor 2 Jahren bei der Smart Meter Umstellung einen falschen Zählerendstand abgelesen (Mehrparteienhaus, keine Bestätigung des Eigentümers eingeholt) der musste dann für das erste halbe Jahr bis zum Zählertausch die 20 (!!!) fache Strommenge zahlen. Ich durfte dass dann regeln, über Rechnungseinspruch und Kundenservice nicht möglich. Die Dame bei der Beschwerdestelle (Salzburg Netz) hat dann gemeint, es hilft nur die Abbuchung bei der Bank stornieren lassen sonst kümmert sich niemand. So war es auch, dann kam Bewegung in die Sache. Der Zählerstand wurde dann vermutlich geschätzt denn trotz mehrfacher Aufforderung und auch Zusage das Foto des alten Zählers als Beweis zu schicken kam es nie. Eine meinte dann mal am Telefon „da stimmt was nicht die Fotos sind nicht mehr da“.
Das man den Netzbetreiber nicht wechseln kann ist zwar technisch verständlich, aber Anreiz für sauberes Arbeiten ist es halt auch nicht.