was passiert wenn ich den Teilnahmefaktor an der EG Austria beim Netzbetreiber reduziere auf 30%
Kann dann die EG Austria Ihre internen Faktoren für BEG, EEG und Zerotarif noch variabel gestalten und abrechnen bezogen auf die 30%
Sehe das mein PV-Überschuß zu über 70% an den Endabnehmer geht und würde dies lieber anderen BEG oder EG`s zur Verfügung stellen, bevor der Endabnehmer zum Zug kommt.
Laut Netzbetreiber sind ja bis zu 5 Energiegemeinschaften parallel möglich.
Freue mich über klare aktuelle Antworten, da ich dies aus den bisherigen Forumsbeiträgen nicht herauslesen konnte.
Ich verstehe dich, sehe hier allerdings einen Denkfehler: wenn du weitere Gemeinschaften hinzufügst steigen deine Kosten. wenn du zB in 2 Gemeinschaften 50:50 bist und in jeder 30% loswirst, bringst du auch nicht mehr an, als wenn du in 1 bist und 30% loswirst. (wenn du das in anderen EGs überhaupt loswirst ) der Rest geht jeweils an den Reststromabnehmer zB OEMAG, EVN AG etc
Mehrfachteilnahme ist schwierig, vor allem wenn dann nicht alle Daten vorliegen - es gibt bei uns ein paar „Versuchsprojekte“.
das lässt sich am Besten ändern, indem du mit Leuten an deinem Umspannwerk sprichst und sie in den Verein holst → steigt der Anteil reiner Verbraucher, steigt deine Abnahme. du bekommst zwar nicht mehr auf den cent, nur die Abnehmer profitieren von ca 8 cent effektivpreis / kwh durch Netz- und Nebenkostenersparnis → in Pressbaum konnte ich zB unser Eisgeschäft gewinnen → braucht viel Strom bei Schönwetter im Sommer.
Geduld und Kommunikation - das kann ich dir empfehlen
Den TNF kann man nur über die Energiegemeinschaft reduzieren lassen. Der Netzbetreiber dokumentiert nur die Mengen und macht im Fall der EEG die Aufteilung.
der Rest geht jeweils an den Reststromabnehmer
Sonst stimmt alles was du geschrieben hast und das Missverständnis, dass mehr Energiegemeinschaftsteilnahmen auch idR nicht beim Absatz helfen ist absolut richtig. Trotzdem scheinen genau da viele einen Denkfehler zu machen …