Falls ich das richtig verstanden habe, sind lokale/regionale EEG`s ab Okt. 26 nicht mehr nötig, da auch BEG´s die reduzierten Netzentgelte lokal/regional geltend machen können.
HI,
aber NUR wenn die BEG ausschließlich lokal/regional operiert. LG
Womit aber einerseits dem Sinn der BEG widersprochen wird, anderer warum sollte eine BEG ausschließlich lokal/regional agieren?
Dann ist sie ja wieder im Prinzip eine EEG.
Zudem wenn eine BEG das macht, wird weiterhind er Erneuerbaren-Förderbeitrag eingehoben, bei der EEG nicht (ab 1. Oktober 2026).
Das warum kann ich dir nicht beantworten.
Meine Auskunft kam direkt von Frau Celin Gutschi vom Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus, dass BEGs, welche überregional und netzübergreifend agieren keine reduzierten Netzentgelte geltend machen können. War auch mein Gedanke - daher der Kontakt - dass der Strom der innerhalb einer Trafostation / Umspannwerk / Netzbetreiber gegenverrechnet werden kann (15min) diese Rabatte erhält, aber Pustekuchen - ich denke die würden das technisch nicht gebacken bekommen.
Vielleicht ist der Gedanke, dass der Verein/Genossenschaft als BEG lokal anfangen und wachsen kann. Ohne dass was neues geformt werden muss, wenn man wächst? Keine Ahnung.
Naja .. heißt ja auch: „lokal und regional“
Siehe: Änderungen für bestehende Energiegemeinschaften – Energiegemeinschaften
Zitat:
Bürgerenergiegemeinschaften können zukünftig auch in den Nahebereichen (wie lokal und regional) gemeinsam Energie nutzen und somit die reduzierten Netzentgelte geltend machen.
Wichtig: Der Entfall der E-Abgabe sowie des Erneuerbaren-Förderbeitrags betrifft weiterhin ausschließlich Erneuerbare-Energie-Gemeinschaften und gemeinschaftliche Erzeugungsanlagen.
Dazu auch die Frage & Antwort im Video hier (ab 52:02):[wobei die Antwort eher Wischiwaschi ist und nur global! - geht nicht auf die Förderungen ein]:
Wird halt nur lustig wenn eine BEG „lokal bzw. regional“ anfangen möchte, dann aber erweitert auf überregional (österreichweit).
Das erklär’ mal dann den Bestandskunden - wird lustig.
Ja, da hat sich wer voll viele Gedanken gemacht und die Realität berücksichtigt ![]()
Mein Gedanke war, wenn ich in Ortschaft A einen Verbraucher und Überschusseinspeiser hab, die sich in den 15min anteilig decken, dass man hier was machen könnte - nö, kann man (will man) nicht. Das ich jetzt jegliche Art einer erneuerbaren Energiegemeinschaft lokal und regional betreiben kann, ja… schön…
Vielleicht wurden ja auch BEGs gegründet mit der Absicht “groß” zu werden, die haben’s dann nicht über regional herausgeschafft, die können sich darüber zukünftig freuen ![]()
Ist das mit der E-Abgabe usw. nicht deshalb, da die BEGs nicht auf erneuerbare Quellen beschränkt sind? Wenn eine BEG regional ein Biomassekraftwerk hat?
Energy Sharing wird voraussichtlich nicht bis zum 1. Oktober 2026 technisch umgesetzt sein. Das würde mich doch sehr wundern.
Einige Netzbetreiber können immer noch keine Energiegemeinschaft, andere haben eigenen Angaben zufolge gerade die Mehrfachteilnahme hinbekommen (wir testen gerade, ob das stimmt). Da fragt man sich, wie schnell die nächste Änderung in der Software wohl umgesetzt werden kann.
Momentan würde ich auf eine Implementierung von P2P im April 2027 tippen.
Wir werden die neuen Möglichkeiten aber auch in den Newslettern bis zum Sommer erläutern.
Hier schon einmal einige Details dazu und ein Ausblick auf die zukünftigen Möglichkeiten:
GEA: Gemeinschaftliche Erzeugungsanlage – keine Netzgebühr, Abgabeneinsparung
EEG: Erneuerbare Energiegemeinschaft (regional und lokal) – reduzierte Netzgebühr, Abgabeneinsparung
BEG: Bürgerenergiegemeinschaft – keine Netzgebührreduktion, keine Abgabeneinsparung
P2P: Energy Sharing ohne Organisation (Privatvertrag) – Einsparungen je nach Nahekriterium (lokal, regional oder österreichweit, also vergleichbar mit EEG und BEG)
Die BEG wird deshalb nicht mehr so häufig gegründet werden, weil sie keine Vorteile gegenüber österreichweitem Energy Sharing hat. EEGs haben den Vorteil, dass auch bei den Abgaben gespart werden kann, während P2P nur Netzgebühreinsparungen je nach Nahekriterium hat.
@Peter Zu Beginn muss entschieden werden, ob P2P lokal, regional oder österreichweit aktiv sein wird. Selbst wenn man eine BEG lokal oder regional gründen könnte, würde sich das nur lohnen, wenn man ein Fan des Vereinswesens ist. ![]()