Hallo,
ich bin seit 1.Feber 2024 als PV-Einspeiser dabei und beliefere seit Mitte März 2024 eine Stadtwohnung via Austria Zero und habe mir jetzt einmal angeschaut ob (und wenn ja, wie sehr) sich die Mitgliedschaft hier auszahlt…
Die kurze Antwort: ja (und schon zumindest „ein bisschen“)
(Da die echte Abrechnung für Dezember noch ausständig ist, habe ich Daumen mal Pi die zu erwartenden Kosten selbst ausgerechnet unter der Annahme, dass die paar kWh, die ich in die BEG eingespeist habe, auch zur Gänze bei meinem AZ-Zählpunkt angekommen sind).
Nun die lange Antwort:
Ich habe 2024 1631,46kWh in die BEG eingespeist, wofür ich € 99,86 gutgeschrieben bekommen habe. Das entspricht einem durchschnittlichen Ertrag von 6,12ct pro in die BEG eingespeiste kWh. Für den Strom, der an meinen AZ-ZP weitergeflossen ist, habe ich ja nichts bekommen, was den durchschnittlichen Ertrag „drückt“.
Wenn ich dieselben 1631,46kWh an die ÖMAG verkauft hätte, hätte ich dafür € 85,67 bekommen. Dh. auf der Einspeiserseite ist die BEG-Mitgliedschaft ziemlich genau ein Nullsummenspiel, weil ich vom Ertrag (99,86€) noch die Zählpunktsgebühr von 12€/Jahr abziehen muss.
Auf der „Strombezieherseite“ (=der ZP den ich via Austria-Zero versorge) schaut die Kalkulatiuon besser aus:
Hier habe ich 1955,43kWh (567,29kWh de facto gratis von mir selbst; 1.388,15 gegen Entgelt von anderen BEG-Mitgliedern) bezogen, für die ich 207,20€ gezahlt habe. Das ergibt einen durchschnittliche Kosten von 10,6ct/kWh. Dieselben 1955,43kWh hätten mich über meinen „konventionellen“ Stromlieferanten (ein Floater-Tarif) € 272,56 gekostet.
Fazit:
Wenn ich die echten Zahlen aus dem 24er Jahr mit den theoretischen, errechneten Werten ohne BEG gegenrechne, bleiben ein bisschen mehr als 50€ auf der Haben-Seite für mich übrig.
Der Benefit kommt hier so gut wie ausschließlich von der Kostenersparnis beim Austria-Zero-Zählpunkt.