Beim SNAP sind EEG ausgenommen - ich hab das mal ChatPGT zusammenfassen lassen - sollte aber stimmen
„(1b) Der Sommer-Nieder-Arbeitspreis (SNAP) gilt nur für Entnahmemengen auf der Netzebene 7, die keiner erneuerbaren Energiegemeinschaft gemäß § 5 Abs. 1a zugeordnet sind und für Mengen in dieser Zeitspanne, die elektronisch gemessen werden und vom Netzbetreiber ausgelesen wurden.“
Ich denke, da sollte man nicht “EEG” als Begriff nehmen.
Da gehts um die ausgewiesenen kWh, die lokalen oder regionalen Energiegemeinschaften zugeordnet werden - diese sind vom SNAP, nach meinem Verständnis, ausgeschlossen. Kann auch eine regional betriebene BEG betreffen. Es geht um die kWh mit bereits berücksichtigten Vergünstigungen. LG
Ich habe mich mit dem SNAP Thema noch nicht intensiv beschäftigt, aber sehe ich das richtig, dass SNAP die “Antwort” der Netzbetreiber/Energieversorger auf die EEGs ist? Ein EEG ist für den Verbraucher ja genau während dieser Sonnenstunden am interessantesten, weil da genügend Energie in die EEG eingespeist wird und man einen Großteil seines Energiebedarfs über die günstigere EEG abdecken kann. Wenn ich jetzt mit einem “normalen” Stromtarif auch verminderte Netzkosten während der Zeit habe, dann nehme ich den EEGs ja eines der Hauptargumente bzw. Anreize weg. Oder hab ich da was falsch verstanden? lg Michl
würde ich ähnlich sehen: die Differenz wird geringer: doch besser dran bist du immer noch mit EEG - nicht mehr 28% sondern halt rund 8% [so hätte ich es mir derzeit zusammengereimt]
das Wort “günstig” stört mich ein wenig bei EEGs. Persönlich ist bei einem Tarif von 13+ ct/kwh brutto bei diversen EEGs keine Rede von günstig - da sind diverse Floater im Sommer “günstiger”. Ich störe mich eh schon immer daran, dass immer die Rede vom “günstigen” Strom ist und es in der Realität mit der gesetzlichen Netzkostenersparnis und Abgabenbefreiung argumentiert wird. Der verkaufte Strom an sich ist oft nicht “günstig”. Ein Trugschluss mM.
In meiner Realität wäre günstig (bei regional/lokaler EEG): ein Tarif mit max. 10 ct/kwh brutto UND der Netzkostenersparnis. Mich catcht das nicht wenn ich als Vorteil NUR diese gesetzlichen “Rabatte” erhalte, dafür aber für die kWh gleich oder mehr und dann noch Mitgliedsbeitrag/Genossenschaftsbeitrag zahle.
In NÖ ist es so, dass bei einer EEG (regional) man sich 2,95 ct/kWh erspart (Netzgebühren und keine “Abgaben”), bei Netzübergreifenden BEGs und “Nicht-Mitglieder” spart man im SNAP-Zeitraum 1,29 ct/kWh (nur Netzgebühren) somit ist der Unterschied bei den “Rabatten” heuer nur 1,66 ct/kWh.
Ich denke und hoffe, dass diese Aktion (SNAP) bei den EEGs die Preisgestaltung positiv beeinflussen wird. Sonst macht das bei einem GAP von knapp 1,66 ct/kWh für diesen Zeitraum (10-16 Uhr) für viele Teilnehmer wegen der Mitgliedsgebühr und dem Deckungsgrad - wenn nur PV - eigentlich keinen Sinn, glaub ich. LG
WENN ich keine 2-3-Euro pro Monat/ZP zahle, die Deckung durch die EEG groß ist (über 35%) und ich nicht nur 3000kWh Jahresverbrauch hab. Dann teile ich deine Einschätzung.
Ab April ist gut, aber solange die Marktprozesse dahinter nicht vollständig umgesetzt werden/sind, wird das so nichts mit den Stundentarifen
wird überall in den Medien mit den „günstigen“ Tarif von 10 ct/kWh geworben > reine Augenauswicherei da
2.1. Netto UND nciht Brutto (inkl..USt. denn wären es 12 ct/kWh) - wie auch so manche *EGs damit werben
2.2 irgendwann ab Sommer - dabei könnten sie das schon jetzt machen
Zuletzt sollten alle hier nicht vergessem: es geht um die Lokale Wirtschaft und nicht darum weiterhin die gefräßigen Energielieferanten zu füttern.
Solange eine EG bis zu 1.5 - 2 ct/kWh teurer ist als der am Markt angebotene beste Lieferpreis (egal welcher Lieferant), ist mir die EG allemal lieber.
In den Medien mit “günstigen” FLEXIBLEN 10ct/kWh Tarif netto (EVN und Verbund). Mich täte dieses flexibel interessieren. Also mir ist die lokale Wirtschaft relativ wurscht! Die Privathaushalte, die eh den ganzen Misst stützen und eigentlich die teuerste kWh bezahlen - die sind mir wichtig. Also ich hab Verträge gesehen, von Gewerbetreibenden unter 10 ct/kWh netto bzw. bis sogar unter 7 ct/kWh. Im Vergleich zu privathaushalten die 15-20 ct/kWh bezahlen. Betriebe zahlen auch nicht die gleichen Netzgebühren wie Haushalte - nämlich weniger, daher sind die zB 28% jetzt auch weniger Ersparnis als bei den Haushalten. Die Privathaushalte haben keinen “Umsatz” im Gegensatz zur lokalen Wirtschaft. Manchmal stell ich mir vor, dass niemand mehr mit Geld umgehen kann, wenns nicht das eigene ist. “Wirtschaft” sehe ich im Zusammenhang mit EEGs (regional/lokal) überhaupt im Verbund mit Privathaushalten eher kritisch.
Jeder soll machen wie man selbst glaubt und glauben was man möchte! Absolut fein damit