Stand jetzt habe ich einen Einspeisepunkt und einen Bezugspunkt bei EG Austria – beide in Versorgungsgebieten ohne regionale EEG.
Wenn alles gut geht, werde ich demnächst einen weiteren Strombezugspunkt dazubekommen. Dieser befindet sich in Graz, vermutlich im Versorgungsgebiet des UW Keplerbrücke – also in einem Gebiet, wo es schon eine EEG gibt.
Wie funktioniert in einem solchen Fall (buchhalterisch) die Aufteilung der Versorgung dieses Zählpunktes durch die regionale EEG und die österreichweite BEG?
Gibt es da eine Priorisierung der EEG gegenüber der BEG, oder eine fixe prozentuelle Aufteilung zwischen diesen beiden Stromquellen?
Wenn ich den Grazer Zählpunkt via Austria Zero versorge, bleibt dann trotzdem der EEG-Versorgungsanteil gleich und ich kann mit meinem eigenen Strom nur maximal den BEG-Anteil „übernehmen“?
Wie erfolgt (buchhalterisch) die Aufteilung meines in die Energiegemeinschaft eingebrachten Stromes auf die beiden AZ-Zählpunkte?
zB Einspeisung = 10kWh
Bezug1 = 4kWh
Bezug2 = 6kWh
Wird hier meine Einspeisung halbiert (2x5kWh) und die resultierenden je 5kWh auf die beiden Bezugs-ZP aufgeteilt?
Der Bezugs-ZP1 konsumiert nur 4kWh davon, wodurch die verbleibende kWh an BEG-Mitglieder verkauft wird.
Der Bezugs-ZP2 kann mit den 5kWh nur einen Teil seines Bedarfes decken und muss die zusätzliche kWh aus der BEG zukaufen.
Oder werden die 10kWh dynamisch auf die beiden ZP aufgeteilt, wodurch ich die beiden Zählpunkte voll via AZ versorge…
Bitte entschuldigt die vielen Fragen, aber das ist leider alles sehr unklar für mich…